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Waldgebiet

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1 Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:44 pm

„Aus dem weg!“ Unvorsichtig stoß Kenna das Mädchen beiseite, als sie aufgeregt durch den Gang lief. Wobei laufen nicht das richtige Wort war. Man konnte es eher rennen nennen. Und das war in ihrem Fall eine Kunst. Den das Kleid das sie trug, musste sie nach oben heben um nicht darüber zu fallen.
„Leo! Es ist so weit! Du musst dich beeilen“ brach es aus ihr raus, nachdem sie die Türe ihrer Freundin, und gleichzeitig ihrer Herrin, aufriss.
Ziemlich verwirrt sah diese sie an, während Kenna schon anfing ihre Klamotten in einen Koffer zu packen.
„Ich habe es gerade gehört“ Rief sie lachend und drehte sich zu Leo, und nahm ihre Hände in die ihren.
„Der Erkundungskorb! Er bricht auf ! Sie sollen mit … äm... Eren Jäger? Genau! Sie wollen mit ihm nach Maria um die Mauer zu schließen. Weißt du was das bedeutet? Es bedeutet das wir uns in einen der Versorgungswägen schleichen können! Endlich ist es so weit! Wir können hier weg, du kannst hier weg Leo!“ Meinte sie voller Begeisterung.
Doch Leo sah sie nur verstört an. Was Kenna aber nicht verstehen konnte. Verwirrt sah nun Kenna Leo an. „Kuck nicht wie ein Titan und hilf mir zu packen!“ Meinte sie grinsend und machte sich selbst wieder ans packen.
„Ich bin mir sicher, dass du den Rest selbst packen kannst. Nimm nur das wichtigste mit. Und keine Kleider! Also keine langen Kleider“ Fügtze sie lachend hinzu. „Ich muss auch meine Sachen packen. In 10 Minuten treffen wir uns unten im Hof. Komm nicht zu spät“ Meinte sie lachend und und rannte freudig in ihr Gemach.

Kenna war pünktlich. Sie war mehr als pünktlich. Ja, sie war nicht aus gutem Hause, genoss keine so gute Erziehung wie Leo. Und dennoch war sie es, sie pünktlich war. Nicht Leo.
„Da bist du ja endlich!“ Meinte Kenna und warf ihrer Freundin einen Grünen Umhang um, mit den beiden Flügeln als Wappen. Dann nahm sie ihre Hand und zog sie hinter sich her. Auch das war nicht einfach, da beide eine kleine Tasche hatten, und immer noch ihre langen Kleider. Und weil Leo nur am meckern war.
„Leo!“ Meinte sie und blieb stehen. Sie packte Leo an den Schultern und sah sie an. „Leo, das ist unsere Chance! Jetzt komm!“ Einen Moment blieb sie stehen, dann liefen sie weiter. Ohne weitere Meckereien.


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2 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:49 pm

Leone dachte an nichts böses als sie heute morgen aus dem Bett gestiegen war. Es war ein Tag wie jeder anderer. Ein Tag,, der bereits von anderen für sie durch geplant wurde. Gerade als sie sich auf eine nächste langweilig Stunde ihres Privatlehrer vorbereitete ging plötzlich die Tür auf. Kenna rannte beinahe ihren Lehrer über den Haufen, der darauf hin schlagartig das Zimmer verließ.
Vor Schreck hatte Leone das Buch fallen lassen und wollte sich gerade bücken um es aufzuheben, als Kenna anfing zu sprechen.
„Bitte was“, nicht ganz überzeugt von dem was sie dort hörte hob sie das Buch vom Boden auf und legte es auf den Tisch. So schnell Kenna da war, war sie auch wieder weg. Völlig fassungslos starrte Leone ihrer Freundin hinterher. Wir haben die Chance, jetzt?, dachte sie sich immer wieder und stellte sich vors Fenster. „Ich kann doch nicht einfach abhauen“, sagte sie und hörte Kenna schon sagen: Doch, das kannst du sehr wohl.
Leone atmete einmal tief durch und fing an eine kleine Tasche zu packen. Während sie das tat, sagte sie sich immer wieder, dass sie verrückt sei. „Das kann doch nicht wahr sein! Warum mach ich das überhaupt“
Leone war die Tochter eines reichen Kaufmannes. Ihr Leben war bereits komplett geplant. Einmal in die Außenwelt zu gehen gehörte da auf keinen Fall dazu. Doch auch sie träumte davon einmal zu sehen was da draußen vor sich ging.

„Es kann los gehen!“, sagte sie, als sie etwas verspätet, am abgemachten Treffpunkt ankam. „Bist du dich auch wirklich sicher, dass das nicht schief geht..!“ Die Zweifel und auch die Angst konnte sie nicht so einfach abstellen. Der grüne Mantel mit dem Wappen des Erkundungskorbes nahm ihr die Angst nicht.
Kenna zögerte nicht langt. Sie griff nach ihrer Hand und zog sie in einen Stall, in denen die Karren standen. Mit dem Kleid hinein zu klettern erwies sich als ziemlich schwierig. Als sie endlich hinein geklettert waren legten sie die Decken über sich. Leone kicherte leise. „Du bist verrückt“ Sie hatte ihre schwarzen Haare zurück gebunden und diese unter einer Kapuze versteckt. „Wenn wir erwischt werden sind wir dran!“.
Das Herzklopfen wurde immer schlimmer – als der Wagen plötzlich ins Rollen kam. Leone musste sich bemühen ruhig zu bleiben. Den draußen regnete es schrecklich und die Decken hielten die Wassermassen nicht auf. „Das fängt ja toll an!“
Kenna fand zum Glück schnell eine Lösung indem sie unbemerkt einige Kisten so hinschob, das man sich darunter setzten konnte.
„Ich hoffe der Regen lässt bald nach – wenn wir tot sind kommen wir nicht weit“.

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3 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:49 pm

Kenna konnte das alles noch gar nicht glauben. Leone war aber nicht ganz überzeugt. Kenna sah sie an und lächelte. „Leone, willst du hier bleiben und diesen widerlichen, alten Perversling Heiraten, oder willst du mit mir da raus gehen? Und wirklich etwas erleben?“ Damit schien Kenna Leone genug Mut gemacht zu haben, um mit ihr auf den Wagen zu klettern. Und dann ging es los.
Kenna konnte es noch gar nicht glauben. Sie taten das hier wirklich! Sie war so... aufgeregt !
Leider fing es gleich an zu regnen. Was weniger schön war. Kenna erkannte, das Leone schnell der Mut wieder verließ, weswegen sie sofort eine kleine Überdachung baute.
„Ist dir kalt? Fragte Kenna und sah Leone besorgt an. Sie zitterte. Ehe die Antworten konnte, hielt der Wagen an. Scheinbar machten sie eine Pause. Vorsichtig sah Kenna unter der Plane hervor. Es war schon dunkel. Der Wagen hinter ihren, war mit Lebensmitteln und Decken beladen. Und genau von diesen beiden Dingen konnte sie nun dringend etwas brauchen.
„Ich bin gleich wieder da, Verhalte dich ruhig“ Meinte sie lächelnd und strich ihr über die Wange. „Alles wird gut. Das verspreche ich dir Leone. Ich bin immer für dich da. „ Meinte sie lächelnd und kletterte vorsichtig aus dem Wagen. Unglücklicher weise, blieb ihr Kleid an einer Schraube des Wagens hängen und Kenna landete nicht nur unsanft auf den Boden, sondern zerriss sich auch das Kleid.
„Alles okay!“ Sagte sie leise nach oben und grinste.

Es war dunkel, deswegen konnte Kenna unbemerkt zu dem Wagen hinter ihr kommen. Sie packte sich eine Decke und wollte noch ein wenig Brot ein packen, als sie auf einmal eine Hand auf ihrer Schulter spürte.
Erschrocken fuhr sie herum und blickte in das Gesicht eines hübschen Jungen, der aber ziemlich böse drein schaute.
„Ich...“ Fing Kenna an, doch dieser Junge fiel ihr ziemlich unfreundlich ins Wort.
„Hey Eren! Alles klar da hinten?!“
„Eren?“ Fragte Kenna überrascht und sah ihn an. „Du bist Eren?“ Meinte sie und lachte auf einmal. Nun sah er noch mürrischer aus. Aber das war nicht Kenna´s Problem. Wer auch immer nach Eren gerufen hatte, machte sich auf den Weg zu ihnen. „Verrate mich nicht!“ sagte sie leise und sah ihn flehend an. „Ich bitte dich! „
Kenna sah ihn an und versteckte sich hinter ihm. Sie drehte den anderen Jungen den Rücken zu, so dass er nur den Umhang sehen konnte. Und der zeigte das Wappen des Erkundungskorbes.

„Eren...?“ Fragte Seth etwas verwirrt, als er ihn mit einem – ihn unbekannten, Mädchen sah. War das den nun schon wieder so schnell gegangen?

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4 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:50 pm

Eren war froh als sie endlich in Maria ankamen und er auf Seth traf. Dass sein Freund ihn auf dieser Mission begleitete, machte es ihm etwas leichter. Den ganzen Weg über ritten die beiden ein Stück voraus, damit sie über alles reden konnten. Je mehr sie von Sina weg ritten, deszu mehr spürte Eren die Leere, die er weder mit Mikasa, noch mit Malia füllen konnte. Seth baute ihn jedoch so gut es ging wieder auf.
Noch bevor sie die Mauer Maria erreicht hatte, machten sie Rast. „Glaubst du es ist wirklich gut hier zu bleiben? Wir sind mitten drin im Titanengebiet!“, hatte Eren zu Erwin gesagt – dieser wollte aber unbedingt Rast machen. „Die Titanen sind in der Nacht nicht aktiv und wenn ...“ Freudig legte Erwin seine Hand auf Eren's Schulter. „Wir haben ja dich, der uns dann den Arsch rettet!“.
Genervt entfernte sich Eren vom großen Lagerfeuer, dass in Mitten des Lagers, angemacht wurde und suchte sich ein dunkles Plätzchen wo er seine Ruhe hatte.
Die Ruhe hatte er nicht lange.
An einem Wagen entdeckte Eren ein Mädchen, dass gerade dabei war Brot und etwas Obst zu stehlen. „Halllooo?“

Das Mädchen drehte sich erschrocken um und blickte ihn an. „Wer bist du und was machst du da? Woher hast du den Umhang? Bist du ein Spion? Rede gefälligst!“
Eren's Stimme klang streng, doch er wurde nicht laut. Das Mädchen flehte ihn an ihn nicht zu verraten. Sie schien es wirklich ernst zu meinen. Ihrer Kleidung nach zu folge stammte sie aus einer reichen Familie. Eren musste an Kara denken, die sich auch davon geschlichen hatte um der Armee beizutreten.
„Es ist nicht!“, rief er Seth entgegen, als sich dieser näherte. Sein blödes Kommentar ignorierte er mal einfach.
„Sie wollte uns gerade noch etwas zu Essen bringen und ich wollte ihr nur helfen!“ Seth sah ihn mit seinen hochgezogen Augenbrauen an und ging dann wieder. „Ach und lass mir was vom Fleisch übrig“, schrie er Seth hinterher.
Eren drehte sich zu dem Mädchen um, dass die Gelegenheit ergriffen hatte und sich erneut verstecken wollte. „Hier geblieben!“, Eren hielt sie am Kleid fest, dass sie zurück flog und auf dem Boden landete. Eren konnte sehen, dass noch in dem Wagen noch ein Mädchen saß, das ihn mit großen Augen ansah. Eren trat zu dem Mädchen hin und reichte ihr die Hand. „Komm raus da!“, sagte er schroff und forderte sie erneut auf.
Das Mädchen, dass gerade noch auf dem Boden lag stellte sich plötzlich schützend vor sie. Eren drückte sie einfach zur Seite und forderte das zweite Mädchen erneut auf aus dem Wagen zu kommen.
„Entweder du kommst jetzt raus und erklärt mir das oder ich gehe einfach zum Kommandanten... ach warte... das bin ich..!“ Wieder streckte er die Hand nach dem Mädchen aus, die sie jetzt ängstlich annahm und aus dem Wagen stieg.
„Ja.. ich höre!“



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5 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:50 pm

Kenna war erleichtert, als Eren den anderen Jungen weg schickte. Nur diese hielt leider nicht lange. Er hatte Leone entdeckt. Und Kenna´s Plan einfach wieder ab zu hauen, vereitelte Eren auch geschickt in dem er sie am Kleid fest hielt. Was für ein Rüpel !!
Als er sich Leone dann näherte, stellte sich Kenna schnell zwischen die beiden, wurde von Eren jedoch erneut bei Seite geschubst. Dann redete er irgendwas, das ihnen wohl Angst machen sollte. Nun gut, Leone´s Gesicht nach hatte es bei ihr funktioniert.
Während Eren Leone aus dem Wagen half, ergriff Kenna die Chance. Sie griff geschickt nach einen von Eren´s Schwertern.
„Lass sie in ruhe!“ Meine Kenna bedrohlich und hob Eren die Waffe direkt an den Hals. Eren grinste nur, doch Kenna erwiderte dieses grinsen. Sie hatte alles über Eren gehört. Was er konnte und auch wer er war. Und sie war sich sicher, das er das nicht wusste.
„Weshalb grinst ihr so?“ Fragte Kenna während sie ihre freie Hand nach Leone ausstreckte, und diese nun hinter sich zog. Leone sprach die ganze zeit auf sie ein, dass sie ihm nichts tun sollte.
Eren grinste weiterhin nur belustigt. Und Kenna wusste warum. Sie konnte ihm nichts tun. Das war wahr. Sie hatte gehört, das ihm einst ein Mann ein Schwert durch den Bauch stach, und es danach einfach wieder geheilt war.
Eren hielt sie wohl für so schwach, das er es nicht mal für nötig hielt sein Schwert zu ziehen.
Deshalb holte Kenna aus und schnitt Eren in den Arm. Nicht stark, aber tief genug um ihm weh zu tun. Nun sah er sie doch etwas erschrocken an.
„Ich weiß wer du bist, Eren Jäger. Der Junge, der sich in ein Titan verwandelt. Diese Wunde fängt schon wieder an zu heilen, nicht wahr?“ Fragte Kenna und nun war sie es die grinste.
„Wir werden niemanden zu Last fallen“ Kenna warf ihm einige Goldstücke zu. „Das dürfte für das Brot reichen das wir uns nehmen werden. Und sobald wir noch ein Stück weiter gekommen sind... während wir euch verlassen. Alles was wir wollen, ist etwas von da draußen zu sehen. „

Ehe Kenna weiter reden konnte, mischte sich Leone ein. Sie warf ein, dass sie vielleicht freundlich sein sollte zu dem, der ihnen helfen könnte. Kenna dachte über die Worte ihrer Freundin nach und ließ das Schwert dann nieder.
„Tut mir leid ich... alles was wir wollen ist doch nur frei zu sein! Sonst nichts! Und bedeuten diese Flügel auf deinem Umhang nicht genau das? Die Flügel der Freiheit? Ich bitte dich um nichts. Wir werden niemanden zu Last fallen und wie du siehst, kann ich mich gut wehren. Du musst nur nichts sagen und alles ist okay. Das ist alles um was ich dich bitte... um was wir dich bitten“ Meinte sie und nahm Leone´s Hand fest in ihre. „Bitte..:!“

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6 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:51 pm

Eren erkannte gleich die Lage. Das Mädchen auf dem Wagen hatten Angst, das konnte er gleich erkennen. Das anderen Mädchen allerdings war tough, wie er es sonst nur von Mikasa gewöhnt war. Als er plötzlich das kalte Eisen seines Schwertes an seinem Hals spürte blieb Eren nur ein müdes Lächeln. Am liebsten hätte er gesagt: „Komm schon!“ Eren spürte den Schmerz auf seinem Arm nur kurz, doch es reichte damit sie das Mädchen von Eren weg ziehen konnte. „Er sieht nicht so aus als würde er uns etwas tun!“, sagte das Mädchen, das hinter ihr stand so leise, dass es Eren nur schwer hören konnte.
Eren erkannte ihre Lage schnell und trat an sie heran. Er musste sich beherrschen nicht laut los zu lachen als sie ihm plötzlich ein paar Goldstücke vor die Füße schmiss. Mit offenen Augen sah Eren die beiden an.
„Kenna... sei etwas freundlicher zu ihm...!“
Eren ging einige Schritte auf sie zu. „Kenna? Ist das dein Name? Seit ihr Schwestern?“ Erst nickte das eine Mädchen, dann schüttelte sie den Kopf.
„Wie ich heiße wisst ihr ja. Wie ist dein Name?“, richtete sich Eren an das andere Mädchen. „Leone..!“ sagte sie leise – mit gesenktem Kopf.
„Also Kenna... Leone.. ich sag euch eins gleich vorne weg, wenn ihr abhauen wollt, dann solltet ihr wissen, dass wir bereits außerhalb von Rose sind. Gleich hinter dem nächstem Baum könnte sich ein Titan verstecken. Oder hinter dem Hügel. Oder gleich hier...“ Der Witz war ihm nicht gut gelungen.

Eren konnte nur verstehen wie es war, wenn man die Welt da draußen sehen wollte. Nur konnte er sich verteidigen. Allein diese Kleidung war hier draußen ein Todesurteil.
„Karen..Es ist.. ich meine Kenna und Leone... bleibt hier und macht dein Unfug. Ich bin gleich zurück!“ Eren packte das Schwert, dass Kenna immer noch auf ihn richtete und zog es an sich. Seine Hände bluteten nur kurz als er das Schwert zurück steckte.
„Wird er uns verraten?“, fragte Leone als Eren ihr den Rücken zugedreht hatte. Sie konnte Kennas Blick nicht genau deuten. Sie wusste es wohl auch nicht. Eren ging ins Lage zurück und machte sich auf die Suche nach ein paar Klamotten, die angebrachter und vor allem nicht so auffällig waren. Ob sie auch passen würde war ihm egal. „Was mach ich da?“, fragte er sich und schüttelte den Kopf. Das brachte ihm doch nur wieder Ärger. Eren schob es auf den Drang unbedingt etwas Gutes tun zu wollen. Doch das machte die Sache mit Malia und auch Mikasa nicht wieder gut. Schnell schüttelte er den Gedanken an die beiden von ihm ab.
Unbemerkt im Dunkeln ging er zurück zu den beiden, die sich inzwischen über die Vorräte gemacht hatten.
„Hier! Zieht das an und verbrennt das, was ihr jetzt anhabt um keinen Verdacht zu schöpfen. Und wenn man euch fragt woher ihr kommt, dann sagt ihr: Ihr seid neue Rekruten aus dem Dorf weit oben im Norden von Rose!“ Eren schmiss ihnen die neue Kleidung und auch ein paar Schuhe hin und drehte sich wieder um.


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7 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:52 pm

Kenna wusste, dass sie Eren nicht Vertrauen sollte. Sie hatte viel von ihm gehört. Und nur wenig davon war gut – wenn überhaupt etwas. Es hieß er sei schnell reizbar und unberechenbar. Außerdem sollte er gleich zwei Frauen auf ein mal das Herz gebrochen haben. Das machte ihn dann wohl auch noch zum Frauenheld. Auf der anderen Seite bildete sie sich gerne selbst ein Urteil. Als Eren sich umdrehte und ging, Antwortete Kenna nicht auf Leone´s Frage. Sie hatte nicht das Gefühl das Eren sie verraten würde. Nicht nachdem was er ihnen gerade geraten hätte. Das würde keinen Sinn machen.
„Mach dir keine Sorgen“ Meinte Kenna und warf Leone einen Apfel zu. „Ich denke Eren ist genau so ein Typ, der es gut findet regeln zu brechen“ Meinte sie grinsend und Biss selbst in einen.
Kurze Zeit später kam Eren wieder, und warf ihnen Klamotten zu. Dann verschwand er. „Siehst du?“ Meinte sie lachend und nahm ihre Hand. „Komm mit“ Meinte sie und ging einen Stück mit ihr in den Wald, so dass sie niemand sehen konnte.
Dann zogen sie sich um.
„Diese Sachen sind unheimlich bequem !“ Meinte Kenna erfreut. „Schnell, gehen wir zurück, so können wir uns unbemerkt zwischen den anderen aufhalten. Aber bleib in meiner nähe“ Meinte Kenna lächelnd und nahm erneut ihre Hand.
Zusammen gingen die beiden zurück. Es war komisch sich frei zu bewegen, aber auch wunderbar. Es fühlte sich gut an unter niemanden zu stehen und keine Befehle entgegen nehmen zu müssen.
Und da geschah es... sie war so begeistert von all dem, das sie nicht bemerkte, das sich Leone von ihr entfernte.
Kenna bemerkte es erst, als es schon zu spät war.

„Leone?“ Gott! Das durfte nicht wahr sein! „Leone?!!“ Kenna beschleunigte ihre Schritte und sah sich panisch um. So bemerkte sie nicht, dass jemand vor ihr war und lief direkt gegen diesen jemand. „Pass doch auf wo du hin gehst du Idiot!“ Schimpfte sie, bis sie auf sah und bemerkte das es Eren war.
„Eren..!“ Meinte sie überrascht und hier Blick härtete sich sofort wieder. „Ich... hast du Leone gesehen? Ich kann sie nicht finden... ich war..“
„Hey Eren!“ Da war wieder dieser Junge... der selbe von vorhin. „Ah, das Mädchen vom Wagen. Ich habe dich noch nie hier gesehen. Wie ist dein Name? Woher kommst du?“
„Kenna. Und woher ich komm geht dich nichts an. Ich bin neu.“ Gab Kenna gereizt zurück. Der Junge zog die Augenbrauen hoch und sah von ihr zu Eren und wieder zurück.
„Sie erinnert mich an jemanden den wir gut kennen“ Meinte er und musste kurz grinsen.
„Aber seit wann nehmen wir den Neulinge auf so eine Mission mit?“ Hackte er nun weiter nach. Kenna sah unsicher zu Eren. Was nun?

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8 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:53 pm

Eren wartete nicht lange. Und es dauerte auch nicht lange bis sich die beiden umgezogen hatten. Die Kleider waren schnell verbrannt und Eren musste sich zustehen, dass die beiden in der Uniform ziemlich gut aussahen. Leone sah Mikasa mit ihren langen schwarzen Haaren unglaublich ähnlich. Schnell schüttelte er den Kopf und ging schon mal etwas voraus, da er sah, dass Seth ihm wieder entgegen kam. Schnell wollte er nach den beiden sehen und drehte sich schlagartig um. Er stieß mit Kenna zusammen, die ihn erst mal wieder weniger freundlich begrüßte.
„Wir können jede Kraft gebrauchen!“, antwortete Eren auf Seths Frage. Eren schaute sich nach Leone um, die nicht mehr bei Kenna stand.
„Seth.. warum hältst du mir nicht einfach ein Platz am Lagerfeuer frei?“ Sein Blick wanderte durch die Dunkelheit zu Kennas besorgtem Blick und blieb zuletzt bei Seth hängen. Eren sah ihn eindeutig an, und machte ihm klar, dass er verschwinden wollte.
Sobald er weg war drückte er Kenna zurück in die Dunkelheit. „Sag mir, dass sich Leone noch irgendwo die Nase pudert?“
Kenna war total aufgebracht und versuchte ihm zu erklären, dass sie gerade noch hinter ihr war. „Wo ist sie?“, fragte er immer wieder. Verdammt noch mal, dachte er sich. Warum war er eigentlich noch hier? Warum fühlte er sich für sie verantwortlich.
Kenna meinte, dass sie vielleicht in den Wald ist. Eren ließ sie wieder los und ging erneut zum Lager zurück. Nur einige Minuten später kam er mit einem Koffer wieder.
„Sobald die Sonne aufgeht suchen wir...!“ Kenna fiel ihm ins Wort und schrie ihn an, dass man sie jetzt sofort suchen sollte.

Eren warf ihr den Koffer in die Arme. Unter seinem Gewicht ging sie ein wenig in die Knie. „Sobald die ersten Sonnenstrahlen da sind gehen wir sie suchen. Wir gehen nicht in einen dunklen Wald. Niemals! Wenn du überleben willst, dann halt dich daran. Und wenn du deine Freundin retten willst, dann hälst du dich am mich! Entweder du schläfst ein paar Stunden bis ich dich holen komm oder du fängst gleich an, damit zu üben...!“
Kenna öffnete den Koffer, in dem sich ein 3D Manövergerät befand. Sie nahm es heraus und zeigte sich ziemlich unbeholfen damit. Eren half ihr es anzulegen. „Passt ja wie angegossen. Die Bäume da drüben sind hoch genug um zu üben. Und denk dran: Nur die Bäume, die das Licht berühren. Alles andere dahinter ist tabu...“
Mit diesen Worten ging Eren in sein Zelt und überließ Kenna ihrem Schicksal. Wirklich schlafen konnte er nicht. Als er bemerkte, dass es langsam hell wurde stand er auf, warf sich schnell eine Ladung Wasser ins Gesicht und ging zu Kenna. Es dauerte eine Weile bis er sie fand. Sie war bei den Bäumen. „Können wir los?“, fragte er und machte sich bereit durch die Lüfte zu fliegen. Kenna sah alles andere als bereit aus.


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9 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:54 pm

Dieser Kerl könnte ihr Gefährlich werden. Jedoch war das gerade ihre geringste Sorge. Wie hatte sie Leone nur aus den Augen lassen können? Kenna machte sich solche Vorwürfe. Als dieser Kerl endlich weg war, klärte Kenna ihn auf.
„Bis Morgen?! Bis dahin könnte sonst was passiert sein!“ Rief sie schockiert und wollte schon selbst in den Wald rennen. Doch da warf Eren ihr etwas zu. Es war ziemlich schwer und Kenna ging in die Knie. Als sie hinein sah, war ein 3DManöver . Überrascht sah Kenna ihn an. Sie biss sich auf die Lippen um nicht wieder zu widersprechen. Kenna ließ sich das Manöver anlegen und sobald Eren weg war, begann sie zu üben.
Kenna war nicht Adelig geboren worden. Sie war eine Dienerin seit ihrer Kindheit. Erst funktionierte sie als Spielkameradin von Leone, als sie älter wurde, wurde sie ihre Hofdame. Sie war zwar keine Adelige, aber sie lebte immer in einer großen Burg, bekam Essen und musste sich keine Gedanken über irgendwas machen. Ihre einzige Sorge war es, nicht frei sein zu können. Leone nicht vor dieser Hochzeit retten zu können. Aber nichts hatte sie darauf vorbereitet das hier zu bedienen.
Sie trainierte den ganzen Abend, bis Eren wieder zu ihr kam. Aber sie war kaum besser geworden.
„Ich kann das nicht!“ Meinte sie frustriert und seilte sich ungeschickt von dem Baum ab. Dabei landete sie direkte auf Eren, der mit ihr zu Boden ging.
„Tut mir leid“ Meinte sie zögerlich und stand schnell wieder auf.
„Ich kann damit nicht umgehen!“ Sagte sie wütend. „Ich.. ich bin keine Hilfe so“ Kenna legte die Ausrüstung ab und ging auf Eren zu.
„Du musst mich tragen“ Kenna sagte es nicht so, das man es als bitte annehmen könnte. Nein, es war eher eine beschlossene Sache, die Eren nicht mehr ändern konnte. Sie trat an Eren heran und legte ihren Arm um ihn.
Eren sah sie verwirrt an und wollte sich wohl aus dem Griff lösen, doch Kenna befestigte ihn und sah ihn in die Augen.

„Mir ist das genau so zu wieder wie dir glaube mir! Aber es gibt keine andere Möglichkeit. Und du brauchst mich. Leone würde dir nicht vertrauen. Außerdem kann ich mit einem Schwert umgehen und kann dir den Rücken frei halten! Also! Außerdem gibt es sicherlich schlimmeres als ein hübsches Mädchen im Arm zu halten und mit ihr durch die Bäume zu schweben!“ Das letzte sagte sie mit einer menge Ironie, konnte aber ein leichtes grinsen auf Eren´s Gesicht erkennen. Daraufhin grinste auch sie und gab ihn eine getäuschte Ohrfeige. „Hör auf zu grinsen! Und lass uns endlich gehen“ meinte sie und hielt sich an ihm fest. „du bist nicht so übel wie man es sich erzählt“

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10 Re: Waldgebiet am Fr Jul 20, 2018 7:55 pm

Es war so wie Eren gedacht hatte. Er hatte sich gleich gedacht, dass Kenna nicht zu den Leuten gehörte, die über Nacht zum Soldaten werden konnte. Auch wenn Eren eigentlich nicht so oberflächlich war. Etwas erschrocken reagierte er als sie plötzlich sagte er solle sie tragen. „Bitte was?“ Eher Eren sich dagegen wehren konnte hatte sich Kenna schon in seine Arme geschmissen. „Ist das dein Ernst?“ Schon war er genervt von der ganzen Sache. „Dann wollen wir mal hoffen, dass sie nicht so weit weg ist. Du bist ganz schön schwer!“ Für diesen Satz kassierte er gleich noch eine Ohrfeige.
Eren nahm Kenna auf seinen Rücken und zog sich dann nach oben. Er war nicht so schnell wie sonst und auch würde ihm so sehr schnell das Gas ausgehen. Schon nach einigen Metern hielt er auf einem großem Baum an und setzte sich auf einem Ast ab. „Ich hoffe du hast keine Höhenangst. Von hier aus können wir auf den Ästen laufen!“.
Kenna hingegen fing gleich wieder an sich zu beschweren, aber eher da sie sich Sorgen um Leone machte. „Du bist einfach zu schwer. Ich hab kaum noch Gas und da …!“ Eren zeigte auf den Boden, wo sich einige Titanen an den Bäumen zu schaffen machten. Ein Glück, dass die Bäume hoch und die Stämme dick genug waren.
Kenna wurde auf einmal kreidebleich. „So reagiert jeder, der das erste Mal einen Titanen sieht. Komm schon. Wir müssen weiter“.
Er nahm Kennas Hand und zog sie sich hinter sich her. Die Äste trugen ihr Gewicht ohne Probleme und auch waren sie dick genug um auf ihnen zu laufen.

„Du zitterst ja!“, bemerkte er nach einer Weile - da er die ganze Zeit ihre Hand gehalten hatte. Sie hatten nicht viel geredet. Die Titanen hatten ihr wohl die Sprache verschlagen. Inzwischen war es hell und sie Sonne schien auf sie herab.
„Erwin wird mir den Arsch aufreißen!“ Eren sah zu Kenna, die sich immer noch darauf konzentrierte nicht nach unten schauen zu müssen. „Sie werden ohne uns los reiten... das müssen sie machen!“ antwortete er gleich auf ihren entsetzten Blick. Die Mauer war noch zu weit entfernt. Doch Eren wusste, dass sie nur durch diesen Wald durch mussten um an einem anderem Teil der Mauer anzukommen. Das dauerte aber auch wohl 1-2 Tage laufen. Davor mussten sie aber erst mal Leone finden. Eren konnte sich selbst nicht erklären, warum er sich in diese Lage gebracht hatte. Wenigstens etwas zu essen hätte er mitnehmen können. Das Gas würde reichen um die Mauer hoch zu kommen. Eher Eren sich weitere Gedanken machen konnte hörte er auf einmal laute Stimmen. Er nahm erneut ihre Hand und zog sie in die Blätter, wo sie sich verstecken konnte. Unter ihnen breitet sich eine Lichtung aus. Dort waren einige kleine Häuser - es sah aus wie ein kleines Dorf. „Was zum Teufel ist das?“ Von dort unten kamen auch laute Schreie, die sich sehr wie die von Leone anhörten.


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