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Dr. Yaeger

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1 Dr. Yaeger am So Jul 22, 2018 5:58 pm

Hyung

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Schon immer Interessierte sich Martin für die Titanen. Wie konnte es sein, das sie so leicht waren, aber dennoch so stark? Wieso gab es so viele verschiedene Größen? Und wieso konnte man sie nur am Nacken töten? All diese Fragen beschäftigten ihn schon immer.
Dr. Jaeger war sehr angesehen. Nicht nur in dem Dorf in dem er lebte, sondern in der ganzen Mauer. Er war nicht nur Doktor, sondern auch Forscher. Seine Forschungen gingen hauptsächlich um die Titanen. Er bekam sogar vom König Unterstützung.
Hinter all dem hatte er noch eine Liebevolle Familie. Seine Frau Carla und seinen Sohn, Eren. Von seinen Forschungen wusste seine Familie jedoch nichts. Niemand von ihnen durfte den Raum im Keller betreten. Zu Sicherheit war die Türe dazu aber auch immer abgeschlossen.
Martin liebte seine Familie. Mehr wie alles andere auf der Welt und er wünschte sich nichts sehnlicher, als das sie ohne Angst Leben konnten. Ohne Mauern die sie einsperrten.
Er machte große Fortschritte mit seinen Forschungen und fand unglaubliches heraus. Sofort musste er sein Wissen dem König mitteilen und begab sich auf die lange Reise nach Sina.

„Menschen können sich in Titanen verwandeln!“ Der König sah ihn an, als sei er nicht ganz bei Sinnen. Doch Martin hatte beweise und diese, wollte er dem König auch vorbringen. „Ich werde dieses Mittel an meinem Sohn ausprobieren und es ihnen beweisen!“
Man sollte meinen, das er ein schlechter Vater war, weil er seinem Sohn das antun wollte. Aber so war das nicht. Er tat es aus Liebe. Martin wusste das sein Sohn stark genug war um damit klar zu kommen. Außerdem konnte er sich und die Menschen die er liebte so beschützen! Außerdem kannte er seinen Sohn. Er wünschte sich stark zu sein. Und so würde er es auch können!
Als er wieder daheim ankam, schlug Carla ihm vor, Eren mit zu einem Freund zu nehmen. Diese hätten eine Tochter in seinem Alter. Mikasa. Sie erhoffte sich, das Eren so vielleicht mehr Freunde bekommen würde. Martin passte das gut. So war er mit Eren alleine und konnte ihn schon ein wenig darauf vorbereiten. Doch dann änderte sich alles.
Als die beiden ankamen, fanden sie nur ein Blutbad vor. Mikasa´s Eltern waren abgeschlachtet wurden und sie war verschwunden. Martin schickte seinen Sohn sofort Nachhause. Erst am Abend fand er heraus, das Eren auf eigene Faust Mikasa suchen gegangen war und sie auch gefunden hatte. Er konnte das Mädchen nicht einfach sich selbst überlassen, also nahm er sie in seine Familie auf.
Mikasa schien Eren sehr gut zu tun. Sie machte ihn etwas ruhiger, nachdenklicher. Er rastete nicht mehr ganz so oft aus und schnell wurde Martin klar, das Mikasa das beste war was ihm passieren konnte. Sie würde Eren aufhalten könne, ihn zu Vernunft bringen wenn etwas schief gehen sollte. Sie war seine Versicherung. Mit dieser Zuversicht, beschloss er es dann zu tun.
Er ging mit Eren in den Wald und gab ihm eine Spritze. Diese sollte bewirken, das er sich eines Tages ebenfalls in einen Titanen verwandeln konnte! Doch Martin wusste, das er sich zurück ziehen musste. Nur so würde Eren auf keinen Verdacht kommen. Es war das schwerste was er je tun musste, doch er tat es.

Er verkündete dem König, das alles nach Plan gelaufen war. Auch von Mikasa und das sie Eren im Notfall sicherlich aufhalten konnte. Und er war zufrieden. Martin lebte von da an in Sina. Natürlich war er immer mal wieder heimlich nach Marie gegangen um nachzusehen, ob alles okay war. Was ihn stark wunderte war, das Eren sich nicht verwandelte. Auch nicht als er älter wurde. Aber wie konnte das sein? Martin war sich sicher, dass er nichts falsch gemacht hatte. Normal hätte sich Eren spätestens 3 bis 4 Jahre nach der Spritze Verwandeln müssen... und auch der König schien langsam zu Zweifeln. Er hatte keine andere Wahl.
Martin beschloss für längere Zeit zurück nach Maria zu gehen.Er musste heraus finden, woran es lag. Er musste gut aufpassen, da man ihn gut kannte. Er hatte immer einen Hut auf, den er sich weit ins Gesicht zog und einen großen Mantel. Zusätzlich versteckte er sein Gesicht noch mit einem Schal.
Es war schön, seine Familie wieder zu sehen. Vor allem Eren. Er hatte seinen Sohn so sehr vermisst. Natürlich aber auch seine Frau und Mikasa, die für ihn wie eine Tochter war. Doch schnell bemerkte er, das auch sie der Grund für seine Probleme war. Mikasa hielt Eren zurück. Immer und immer wieder. Sie war der Grund, warum er sich niemals so sehr seiner Wut hingab, das er sich Verwandeln konnte. Ein Problem, das er erst für eine Lösung gehalten hatte.

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