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A LITTLE TOO MUCH | Yuna/Joy/Mikasa/Stiles

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11 Re: A LITTLE TOO MUCH | Yuna/Joy/Mikasa/Stiles am Sa Aug 25, 2018 11:17 pm

“ Komm schon Ackerman ! Mach jetzt nicht schlapp!“
Ein komisch Gefühl durchdrang Mikasa. Sie konnte Dumpf Stimmen wahr nehmen die ihren Namen riefen. Sie fasste sich an den Kopf. Ihr war irgendwie ein wenig Schwumrig... Ihr Kopf war nach unten gerichtet und als sie die Augen aufmachte, riss sie diese Weit auf.
„Was...?!“ Da lag ihr Körper – auf einem Tisch und Eren war über sie gebeugt. Er versuchte sie wiederzubeleben. War sie etwa tot? Sie wollte nicht gehen, doch sie sah plötzlich ein helles grelles Licht. Und eine Stimme die ihr bekannt vor kam rief ihren Namen.
„Mam?“ Konnte das sein? War sie wirklich tot? Mikasa folgte der Stimmte und dem Licht. Doch ehe sie hinein ging, tauchte ihre Mutter daraus auf.
Sie lächelte sie schwach an und strich ihr Sanft über die Wange.
„Es ist okay. Du kannst jetzt los lassen mein liebes Kind. “ Meinte ihre Mutter nur und Mikasa verstand gar nichts mehr. Träumte sie gerade und passierte das wirklich? Spielte ihr Verstand ihr gerade einen Streich? Hatte das Gift eventuell ihr Gehirn angegriffen und nun drehte sie durch? Anders konnte sie es sich nicht erklären. Und trotzdem.. die Berührung ihrer Mutter gab ihr ein Warmes Gefühl. Sie wollte nicht mehr. Sie wollte mit ihr gehen. War es den nicht langsam genug? Hatte sie nicht genug gelitten? Was erwartete sie den noch in ihrem Leben? Sie musste nur Kämpfen. Immer und immer wieder kämpfte sie und verlor am Ende dann doch die Personen die ihr am wichtigsten waren. Ihre Eltern, Eren´s Eltern, Kerra und Seth und nun auch noch Eren. Es war nur eine Frage bis sie auch Joy und Yuna wieder verlieren würde. Also warum sollte sie weiter kämpfen? Sie wollte einfach in dieses verdammte Licht laufen und sich ausruhen...

Währenddessen versuchten die anderen weiter ihr Leben zu retten. Zac hatte Ihr eine Arznei gespritzt die ihrem Körper helfen sollte gegen das Gift zu Kämpfen. Minho wiederholte derweil immer und immer wieder die Herzmassage. Erst als Zac ihn darum bat kurz aufzuhören hob er seine Hände und einen Moment war alles Still.
Joy hatte immer noch ihr Handgelenk in ihrem und versuchte einen Puls zu finden, genauso wie Zac. Doch nichts.
„Es Hilft nicht...“ Meinte Zac und sah betroffen zu Boden. „Sie hat immer noch keinen Puls.. Zeigt keinerlei Reaktionen... Ich glaube sie ist to-“
„Nein ! „ Rief Minho und begann erneut mit der Herzmassage. „Sie wird nicht so sterben ! Nicht so ! Wir... brauchen sie. Die Menschheit braucht sie !“ Minho tat sein bestes, doch er konnte an den Gesichtern der anderen erkennen das sie die Hoffnung langsam aufgaben. Aus dem Augenwinkel erkannte er wie Stiles an der Wand gelehnt auf den Boden sank. Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Erens Gesicht konnte er nicht deuten. Entweder war es ihm gleichgültig oder er stand unter Schock. Joy weinte und hielt Mikasas Hand fest in ihrer. Nur Minho drückte immer und immer wieder auf ihre Brust und wollte nicht aufgeben.

Mikasa ging einen Schritt näher auf ihre Mutter zu, doch dann hörte sie wieder eine Stimmte – die von Eren.
Doch es war nicht der Eren den sie von heute kannte. Es war sein 9 Jähriges Ich. Er stand da und winkte ihr zu, rief ihren Namen. Sie sah zu ihrer Mutter, die ihre Hand nach ihr ausstreckte. Dann sah sie wieder zu der jungen Version von Eren, hinter dem plötzlich Martin auftauchte – mit einer Spritze.
„Eren !“ Schrie Mikasa und drehte ihrer Mutter nun den Rücken zu um auf Eren und seinen Vater zu zu laufen. Doch sie schaffte es nicht rechtzeitig. Martin Spritzte Eren das Titanengift und in diesen Moment verschwand der Boden unter ihren Füßen und sie fiel.


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12 Re: A LITTLE TOO MUCH | Yuna/Joy/Mikasa/Stiles am Sa Aug 25, 2018 11:46 pm

Stiles fühlte sich wie im falschen Film. Er war doch nur einige Minuten mit Yuna draußen gewesen und jetzt soll Mikasa tot sein? Das ganze wollte nicht in seinen Kopf gehen. Es erschrack ihn wie Minho Eren wegstieß und selbst versuchte Mikasa wieder zu beleben. Stiles konnte sehen, dass es ihm hier nicht nur um Mikasa ging. Zu Gut wusste er wie sehr es Minho verletzte eine geliebte Person zu verlieren. Diesen Schmerz musste er mehr als einmal durchleben. Es war ein kleiner Lichtblick als Eren mit Informationen wieder zurück kam. Zwar versuchte der Arzt sein bestes – doch auch das schien hoffnungslos.
Ihr Herz hatte bereits augehört zu schlagen und machte nicht den Anschein wieder damit anzufangen. Fassungslos ging er einige Schritte zurück und ließ sich an der Wand nach unten. Er hatte alle Kraft verloren. Sein Herz fühlte sich so unendlich schwer an und er konnte auch nicht mehr verhindern, dass ihm die Tränen kamen. Wie konnte Mikasa tot sein? Das kann doch nicht wahr sein. „Minho...!“ Stiles sah wieder auf. Sein Freund versuchte immer noch wie wild Mikasa ins Leben zurück zu holen. Da stand er wieder und und zog ihn von Mikasa weg. „Minho...!“, sagte er erneut und sah ihm starr in die Augen. Bevor er dann nur den Kopf schüttelte.
„Es tut mir leid!“, meinte Zac mit gesenktem Kopf. Joy war neben Minho getreten und hatte sich an ihn gelehnt. „Minho...!“, schluchzte sie leise und legte ihren Kopf an seine Brust. Da nahm er sie ihn und Stiles in die Arme.

Eren trat an Mikasa heran und strich ihr über ihr Gesicht. Ihre Haut war kalt. Das wars jetzt also? Er nahm ihre Hand in seine und küsste diese. „Es tut mir leid!“ Auch wenn Eren genau wusste, dass sie ihn wohl nicht mehr hören konnte wollte er dass sie es weiß. „Es tut mir leid!“ Mit Mikasa war auch er gestorben. In keinem Moment hatte er sich mehr gehasst als gerade. So viele Dinge hatte er falsch gemacht. Wenn er weniger nachgedacht hätte wäre das vielleicht nie passiert. Dann legte er ihre Hand hin und ging in Richtung Tür. „Wo willst du hin?“, rief Stiles ihm wütend hinterher. Eren aber drehte sich nicht um. Wortlos ging er aus dem Zimmer.


Nachdem gestrigem Abend hatte Lucas wenig Lust auf seinen Dienst. Der Kater saß ihm immer noch heftig im Nacken. Er hatte Hoffnungen wenigstens beim Buffet noch etwas abstauben zu können. Da machten ihm seine Vorgesetzten aber einen Strich durch die Rechnung. Gott, er hasste die Militärspolizei. Lucas konnte es kaum erwarten endlich in den Aufklärungstrupp einzutreten und dann wäre er die ganze Zeit auch in guter Gesellschaft.
„Hey du! Knirps“, hörte er plötzlich eine Stimme und drehte sich automatisch um. „Geh in den Kerker und kümmer dich dort um die Gefangene!“
Gefangene? Seit wann sperrten sie den Frauen in den Kerker. Schon von weitem hörte er eine vertraute Stimme. Lucas bekam große Augen als er Yuna hinter den Gitterstäben sah, die nach ihm aushaute.
„wowowow nicht so stürmisch!“, meinte er und konnte sich ein kleines Lachen nicht verkneifen. „Du hier? Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet! Was hast du den ausgefressen?“ Yuna brüllte ihn nur an, dass sie ihn sofort rauslassen sollte. „Süße, so gerne ich das möchte. Aber dann wird mir wohl der Kopf abgerissen und ich mag meinen Kopf. Jetzt beruhige dich erst mal. Das bestimmt nur ein Missverständnis! Und sobald Mikasa davon Wind bekommt bist du hier raus“. Lucas holte sich einen Hocker und setzte sich vor die Gitterstäbe. „Jetzt erzähl doch mal. Was hast du ausgefressen?“ Er zögerte ihre Freilassung gerne heraus – so konnten sie ein bisschen Zeit alleine verbringen.

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13 Re: A LITTLE TOO MUCH | Yuna/Joy/Mikasa/Stiles am So Aug 26, 2018 12:07 am

Nein. Das konnte nicht wahr sein ! Das durfte nicht wahr sein ! Nicht so. Nicht von Menschenhand durfte Mikasa sterben, wegen einer eifersüchtigen Frau die um einen Kerl kämpfte der nichts mehr von Mikasa wissen wollte. Es war unnötig, unnötig und ohne Sinn. Ihr Tot würde keine Bedeutung haben, würde keinen Sinn ergeben. So durfte es nicht enden ! Es durfte einfach nicht noch mehr Blut vergossen werden ! Wie in Trance drückte Minho immer und immer wieder auf ihre Brust.
„Na komm schon!“ Schrie er wütend, bis Stiles ihn mehr oder weniger von ihr weg zog. Auch Joy lehnte sich gegen ihn und er konnte die Tränen auf ihren und Stiles Gesicht erkennen. Minho war Mikasa nicht nah gestanden. Er Respektierte sie als Anführerin und mochte sie. Aber sie waren keine Freunde gewesen, keine Verwandten. Er hatte nie eine Beziehung mit ihr gehabt, hatte sie nicht geliebt. Stiles und Joy schon. Sie waren diejenigen die Unterstützung brauchten. Er sollte ihnen halt geben und nicht andersherum. Als ihm das klar wurde, nahm er beide in den Arm und drückte sie fest.
„Es tut mir so leid“ meinte er leise und konnte nicht verhindern das selbst ihm Tränen in die Augen stiegen, die er aber Tapfer wieder runter schluckte.
Er sah aus dem Augenwinkel wie Eren sich bei Mikasa entschuldigte. Sein Gesichtsausdruck war anders. Seltsam. Als würde er es nicht realisieren können oder wollen. Als hätte er sich selbst in diesen Moment aufgegeben. Und dann ging er. Stiles schien Wütend zu sein und wollte ihm wohl nach gehen, doch Minho hielt ihn zurück und schüttelte den Kopf. „Jeder geht anders mit trauer um. Lass ihn“
Joy brach nun ebenfalls zusammen und ließ ihren tränen freien lauf. Zac stand nur da und schien nicht so recht zu wissen was er tun sollte. Und auch Stiles Sank wieder in sich zusammen. So durfte es einfach nicht Enden.
„Das darf nicht das ende sein...“ Meinte Minho nun auch wieder wütend und drehte sich zu Mikasa, die bleich und Leblos auf dem Tisch lag.

Von all dem bekam Yuna nichts mit. Sie wusste nicht was gerade passiert war und wie sehr ihre Schwester sie genau jetzt in diesem Augenblick brauchte.
Lucas war leider nicht so kooperativ wie sie es gehofft hatte. „Mikasa ist krank... Ich weiß nicht was sie hat aber ich denke nicht das sie in nächster Zeit hier auftauchen wird“ Meinte Yuna leise und glitt an der Wand nach unten und legte ihren Kopf in ihre Hände.
„Ich hab der Königin eine runter gehaun „ murmelte Yuna in ihre Hände und konnte ein komisches Geräusch hören, als hätte es Lucas vom Stuhl gehauen oder so.
„Sie ist so ein hinterhältiges Miststück und hat es verdient!“ Meinte sie wütend. Das passte eigentlich nicht zu ihr und Lucas hatte sie mit Sicherheit auch noch nie so wütend und gleichzeitig traurig gesehen.
Sie wich seinem Blick aus und Antwortete erst auch nicht auf die Frage warum sie es getan hatte. Zumindest nicht direkt.
„Hattest du schon mal das Gefühl nicht zu wissen wo du hin gehörst? Nicht zu wissen wer du bist und was deine Bestimmung ist? Als hätte sich die ganze Welt gegen dich verschworen und nur belogen? Haben die, denen du am meisten Vertraut hast auch schon mal den Boden unter den Füßen weg gerissen und dich blutend zurück gelassen? Genau so fühle ich mich gerade“

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14 Re: A LITTLE TOO MUCH | Yuna/Joy/Mikasa/Stiles am So Aug 26, 2018 12:34 am

Joy hielt sich an Minho fest. Da sie befürchtete gleich zusammen zu brechen. Dass Eren ging bekam sie so gar nicht mit. In ihrem Kopf hatte sich eine Mauer aufgebaut. Schon wieder war es passiert. Schon wieder war sie machtlos und eine geliebte Person war gestorben.
Sie sah auf. Im Moment konnte sie Mikasa's Anblick nicht ertragen. Sie ließ Minho los und machte sich auf den Weg nach draußen. Da sie ja wusste, dass Yuna da draußen war. Egal was zwischen ihnen vorgefallen war, Joy brauchte jetzt ihre Schwester.
Draußen aber fand sie niemand. Sie sah nur leichte Fußspuren im Schnee. Schnell folgte Joy ihnen doch irgendwann verloren sie sich in alle Richtungen. „Yuna!!!“, brüllte sie und sah sich um. Wo war sie hingegangen und warum war sie weg gegangen? Wieder brüllte Joy ihren Namen, bekam aber keine Antwort. Joy schrie nicht nur nach ihrer Schwester. Sie versuchte auch ihren Schmerz wegen ihrer anderen Schwester los zu werden. Oder zumindest zu lindern. Joy brach weinend im Schnee zusammen.
„Miss! Was haben sie denn?“. Einige Beidienste waren auf sie aufmerksam geworden und auch dauerte es nicht lange bis Minho bei ihr war. Joy aber hörte nicht auf zu schreien und schlug wild um sich. „Wo ist Yuna?“, weinte sie als Minho sie an beiden Händen fest hielt und sie davon abhielt sich frei zu schlagen. „Wo ist...!“ Es ging hier nicht mehr um Yuna und das wussten beide.
Joy konnte kaum noch etwas sehen, da ihr die Tränen jegliche Sicht nahmen. „Sie ist tot, Minho... was mach ich den jetzt? Ich brauche sie doch und Yuna braucht sie. Und Eren. Und Stiles. Wir brauchen sie einfach, Minho! Es geht nicht ohne sie!“ Ihre Worte überschlugen sich beinahe. So schnell und undeutlich wie sie redete. Minho stimmte ihr bei allem zu und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. In seinen Armen fand sie wieder Halt.

Lucas hatte sich mit seinem Hocker einen kleinen Sicherheitsabstand geschaffen. Er hatte wirklich Bedenken, dass Yuna die Gitterstäbe nicht einfach aufbrechen würde. „Du hast was?“, fragte er noch einmal, da er dachte sich verhört zu haben. Zwar fragte er nach dem Grund, bekam darauf aber keine Antwort. Doch blöd war Lucas auch nicht. Sehr wohl hatte er mitbekommen was zwischen ihr und Lydia und Stiles abging.
„Ich hoffe es ist nichts ernstes!“. Lucas rückte mit seinem Hocker wieder näher. Deutlich konnte er sehen, dass es Yuna alles andere als gut ging und es lag nicht nur daran, dass man sie hier eingesperrt hatte. Lucas wusste nicht wirklich was Yuna darauf hören wollte. Wirklich kennen taten sie sich ja auch nicht und dann haute sie so was raus.
„Das ist echt hart! Tut mir leid. So etwas hat keiner verdient. So etwas hast du nicht verdient. Aber ich bin mir sicher, egal was sie getan haben es hatte einen Grund. Vielleicht wollten sie dich beschützen. Dich davor bewahren traurig zu sein oder dir zu viele Gedanken zu machen!“ Er lächelte leicht.
Yuna hatte sich inzwischen gegen die kalte Kerkerwand gelehnt. Lucas zögerte nicht lange und zog seinen Mantel aus und reichte ihn ihr. „Nimm ihn schon!“, befahl er ihr schon und hob ihn durch die Stangen. „Du siehst halb erfroren aus!“
Jetzt war Lucas zwar auch kalt – nur in seinem hellem Hemd und einem dünnem Schal. Er ließ sich aber nicht anmerken, dass er fror. Er war schließlich ein Mann.

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Sie fiel. Mikasa kam es vor als würde sie mehrere Stunden einfach nur ins leere fallen. Sie hatte ihre Augen geschlossen und war bereit auf dem Boden an zu kommen, war bereit sich damit ab zu finden das ihr Leben ein Ende hatte. Vielleicht war es das beste. Sie war nicht in der Lage jemanden zu beschützen. Sie versagte, so wie sie erneut versagt hatte Eren vor seinem Vater zu schützen. Wofür war sie überhaupt noch gut`?
“Dieser Spinner ! Du Waschlappen ! Haha und du willst ein Soldat werden? Ein toller Soldat wie dein Vater und dein Aufklärungstrupp beiträten? Haha!! Sterb lieber hier und jetzt !“
Diese Stimmen... diese Worte. Mikasa hatte sie schon einmal gehört. Als sie ihre Augen öffnete fiel sie nicht mehr. Sie Stand fest auf dem Boden und trug ihre Uniform und... den Roten Schal. Wie konnte das sein? Sie sah auf und erkannte wie eine Gruppe Soldaten einen Rekruten verprügelten. Stiles.
„Nein...“ Murmelte sie leise. Sie wollte auf ihn zu gehen um ihn zu helfen, so wie sie es vor vielen Jahren getan hatte aber... es war als wäre eine unsichtbare Mauer zwischen ihr und ihm. Sie stand nur Hilflos da und sah zu wie er verprügelt wurde bis er auf dem Boden liegen blieb und sich nicht mehr bewegte. Dann rannten die Soldaten weg und auch die Wand verschwand.
„Stiles!“ Mikasa rannte auf ihn zu und viel vor seinem leblosen Körper auf die Knie. „Nein... wieso...?!“ Was sollte das hier? Warum tat man ihr das an? Sie konnte es nicht verstehen. Vor ihrem inneren Augen wiederholten sich alle Erinnerungen an Stiles. Wie sie das erste mal in der Außenwelt waren, wie er sie nach Sina holte und wie sie sich verliebten. Doch all diese Erinnerungen schienen zu verschwinden. „Nein ! Nein ich will das nicht !“ Mikasa hielt sich die Ohren zu und schüttelte den Kopf.

Zac stand da und sah Joy und Minho raus rennen. Stiles hingegen blieb bei Mikasa. Er hielt ihre Hand und stille Tränen liefen über seine Wange.
„Es tut mir sehr leid“ Meinte Zac leise und ging einige Schritte auf ihn und Mikasa zu.
„Es gibt eine Vorgehensweise wenn ein Soldat hohen Ranges stirbt... Du gehörst zu Militärpolizei.. ihr solltet die Ermittlungen aufnehmen. Ich werde mich um die Leiche kümmern“ Stiles sah ihn erschrocken an. Zac sah etwas beschämt zu Boden. „Wir können sie hier nicht liegen lassen... Sie muss verbrannt werden damit keine Krankheiten ausbrechen können. So Sind die Vorschriften „ Stiles jedoch weigerte sich Mikasa´s Körper frei zu geben.

“Du hast mehr Menschen beschützt, gerettet und bewegt wie du vielleicht denkst“
Mikasa öffnete die Augen und war wieder wo anders. Sie saß auf der Wiese unter den Baum wo sie oft saßen. Und er saß vor ihr. Nicht mehr als der kleine Junge sondern als der Mann der er jetzt war.
„Eren...“ Tränen sammelten sich in ihren Augen. „Wieso passiert das alles?!“ Rief sie wütend, doch er Antwortete nicht.
Eren lief weg und Mikasa stand auf um ihm nach zu rennen. Dann verschwand die Umgebung erneut um sie herum und sie stand in einer Schneelandschaft. Aus der ferne konnte sie Yuna sehen wie sie ihr zu winkte.
“Ich bin froh das es dir wieder gut geht. Ohne dich hätten wir das nicht geschafft“
Joy stand lächelnd neben ihr. “Wir sind jetzt eine Familie nicht?“
Eine Familie? Ja, Yuna und Joy waren ihre Familie... Sie durfte sie nicht einfach im Stich lassen. Auch wenn sie Eren nicht vor dem beschützen konnte was passiert war, auch wenn er nun ein andere war.. es gab nicht nur mehr Eren in ihrem Leben. Sie hatte Joy, Yuna und Stiles. Sie eine die Verantwortung über ihren Rekruten, ihre Soldaten. Es gab nicht nur Eren. Sie war nicht mehr nur für Eren da sie... sie war für ihre Familie da. Für ihre Freunde ! Und für sich selbst. Das Leben ohne Eren hatte ihr immer solche Angst gemacht. Erst jetzt sah sie das es nicht nur ihn gab. Das es mehr gab. Sie durfte nicht aufgeben nein ! Sie musste wieder zurück!


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Es ging nicht in seinen Kopf rein. Es passte einfach nichts zusammen. Wie er es auch drehen und wendete – es konnte nicht sein dass Mikasa wirklich hier gestorben war. Stiles hielt Joy nicht auf als sie zu Yuna ging. Dass sie nicht gleich wieder zurück kam hätte er nicht ahnen können. Er setzte sich auf deinen Stuhl neben Mikasa und nahm ihre kalte Hand. Schnell wischte er sich die Tränen ab. Was aber keinen Sinn machte, da gleich neue kamen.
Erschrocken sah er den Arzt an als dieser ihn eröffnete was er mit Mikasa vor hatte. Stiles schlug seine Hand weg als Zac die Decke über ihr Gesicht ziehen wollte. „Finger weg!“, keifte er Zac an. „Sie ist keine 10 Minuten kalt und schon willst du sie wegschaffen. Denk mal besser darüber nach wer hier vor dir liegt... Und die Militärpolizei wird nichts ausrichten können. Ich rate dir niemandem davon zu erzählen. Wir klären das unter uns!“
Mit uns meinte er sich, Minho und Eren. Da Eren von Kenna mit der Info zurück kam konnte es nur sie gewesen sein. Eren war einfach aus dem Zimmer gegangen. Stiles kam ein unwohles Gefühl. Er kannte Eren und wusste, dass er unberechenbar wurde, wenn er wütend war.
Plötzlich stand er auf. Ihr Finger! Er hatte sich bewegt. Stiles hatte es genau gesehen. „Doc, Sie hat sich bewegt. Da! Ich hab es genau gesehen!“ Er lehnte sich über sie und strich ihr die Haare sanft aus dem Gesicht. „Mikasa! Bitte! Wenn du mich hören kannst, dann...“ Stiles ließ nichts unversucht. Er wollte es einfach nicht wahr haben. „Mikasa! Du kannst nicht einfach so gehen. Wir brauchen dich hier. Ich brauche dich. Und Yuna und Joy... und Eren! Der Idiot braucht dich am aller meisten!“ Stiles sah zu Zac.
„Fass sie bloß nicht an!“, befahl er Zac und ignorierte dabei, dass der Kerl einen Kopf größer war.

Sie hatte sich bewegt. Stiles war sich so sicher. Er ging aus dem Zimmer und suchte nach Eren. Wenn er zu ihr sprach, dann... dann würde sie vielleicht eher zurück kommen. In den Augen eines anderes war das nur ein weiterer Versuch zu verdrängen, Mikasa's Tod als Realität zu akzeptieren. Stiles rannte – auch ohne zu wissen wo Eren wirklich war. Als er lautes Geschrei hörte ging er in diese Richtung. Er sah aus dem Fenster und sah wie Eren Kenna durch den Schnee zerrte. Was hatte er vor. Stiles legte noch mal einen Zahn zu.
Eren brüllte Kenna an, ob sie jetzt zufrieden war und ob sie jetzt endlich glücklich sei. Stiles drängte sich an den Schaulustigen vorbei. Stiles sah dass Leone drinnen stand, aber keinen Anstand machte ihrer Freundin zu helfen.
Stiles zog Eren weg. Er hätte sie nicht geschlagen, seine Worte schmerzten genug. „Eren! Hör auf!“ Stiles erkannte, dass seine Augen ganz rot waren. Dann war es ihm doch nicht egal. „Eren! Komm schon! Du musst mit mir kommen! Los jetzt!“ Stiles brüllte ihn an und zog ihn mit sich. War klar, dass er sich wehrte und ihn pausenlos beleidigte.
Als sie wieder im Krankenzimmer waren, war Eren's Blick auf Mikasa gerichtet. „Sie hat sich bewegt. Ich habs genau gesehen!“ Stiles' Stimme war plötzlich wieder ruhig.
„Was redest du den?“, fragte Eren und ging näher auf sie zu.
„Du magst zwar gesagt haben, dass aus euch beiden nichts wird. Aber sie liebt dich so unendlich und ich glaube, dass du....!“
„Sei sofort still!“ Eren blieb stehen und sah Mikasa einfach nur an. „Vielleicht kannst du... ich meine... vielleicht hört sie dich ja immer noch und wartete nur darauf bis du ….!“
„Stiles! Sie hat keinen Puls mehr!“, mischte sich Zac ein, der wohl kaum erwarten Mikasa einzuäschern.
Stiles schien aber Erfolg zu haben, da Eren sich über Mikasa beugte und ihr etwas sagte, dass er aber nicht verstehen konnte.

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Minho konnte und wollte das alles auch nicht glauben. Doch nun war es an der Zeit Schadensbegrenzung durch zu führen. Wie würde es weiter gehen? Was würde nun passieren? Die Mission war so wichtig und Mikasa hatte sie gemeinsam mit Joy geleitet. Mikasa war nicht mehr da und Minho war sich sicher das Joy nicht direkt los rennen würde um Maria zurück zu erobern . Und dann rannte Joy los. Sie wollte zu Yuna. Minho hatte schon so ein ungutes Gefühl und rannte ihr nach. Stiles blieb zurück bei Mikasa... Er sah total fertig aus und es zerbrach Minho das er seinem Freund im Moment nicht helfen konnte. Aber Joy brauchte ihn im Moment dringender. Vor allem weil er sich unsicher war ob Yuna noch da draußen war.
Und er schien recht zu behalten... wobei es ihm anders lieber gewesen wäre. Minho rannte zu Joy und hielt sie fest als sie zusammen brach. „Es tut mir so leid Joy !“ Meinte er leise und hielt sie fest in seinen Armen. „Wir finden Yuna. Sie braucht nur ihre Zeit ! Und dann sagen wir ihr das mit Mikasa gemeinsam..“ Das war wohl nicht wirklich das was Joy hören wollte. Minho kam es so vor als würde sie es immer noch nicht wahr haben wollen. Als würde sie sich dagegen wehren.
„Es wird besser!“ meinte er dann auf einmal und sah ihr tief in die Augen. „Ich weiß du fühlst dich so als würde deine ganze Welt gerade zerbrechen, als wäre alles einfach nur noch Sinnlos aber es wird besser ! Du wirst sehen wie wunderbar deine Freunde sein können und wie sehr sie sich bemühen werden dir zu helfen ! Und du wirst einen Weg finden wie du mit dem Schmerz weiter leben kannst ! Du wirst für Yuna da sein und ihr werdet euch zusammen raufen weil ihr euch gegenseitig wieder Kraft geben werdet ! So wie es Geschwister machen“ Nun drückte Minho sie wieder fest an sich. Sie sollte nicht sehen das er selbst Tränen in den Augen hatte weil er an seine eigene Schwester denken musste.
„Wir sollten zurück zu Stiles gehen... er hat Mikasa sehr geliebt und das eine lange Zeit. Und auch wen sie nicht mehr zusammen sind... ich weiß das die beiden sich immer noch lieben. Nur nicht mehr auf eine Romantische Art und Weise. Sondern wie man seine Familie liebt“ Minho wollte Stiles nicht zu lange alleine lassen. Er sah Joy nochmal tief in die Augen bevor er sie dann wieder mit sich hoch zog. „Wir schaffen das. Zusammen. „

Lucas fing an irgendwelches Zeug zu reden das Yuna eigentlich nur noch wütender machte. „Seh ich so aus als müsste man mich beschützen?“ Fragte sie leise und sah auf den Boden. „Ich bin 18 ! Ich bin alt genug! Ich bin kein dummes kleines Mädchen ! Hätte ich gewusst das..! Hätte ich das gewusst hätte mein Leben anders aussehen können verstehst du?!“ Plötzlich war sie wieder total wütend.
Als Lucas ihr dann plötzlich den Mantel reichte sah sie ihn verwirrt an. Wieder befand sie sich in der Rolle des schwachen kleinen Mädchens...
Sie nahm den Mantel und sah ihn sich an.
„Jetzt frierst du doch“ Meinte sie dann leise ohne vom Mantel auf zu schauen. „Warum machst du das? Weil wir Freunde sind?“ Sie lachte leise. „Eigentlich kennst du mich doch gar nicht. Ich weiß wie das abläuft... du siehst mein Gesicht und denkst ich bin ein liebes süßes Mädchen und das du mich magst“ Nun sah sie zu ihm auf und hatte auf einmal einen völlig leeren Blick. „Aber du kennst mich nicht“

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Joy hörte zwar, dass Minho zu ihr sprach, konnte aber nichts davon verstehen. Ihre Gedanken waren ausgeschaltet. Alles drehte sich nur noch um Mikasa und jetzt war Yuna auch weg. Joy brauchte sie jetzt und konnte unmöglich auf zu verzichten. „Wo ist sie?“, stammelte sie immer wieder vor sich hin. Minho nahm sie nach oben und ging mir ihr wieder nach drinnen. Bevor sie nach drinnen gingen hielt Joy ihn zurück. „Minho...“, fing sie an. „Ich danke dir... für alles. Dass du hier bist, dass du versucht hast sie zu retten.... ich hatte ein falsches Bild von dir. Und das tut mir leid!“ Joy glaubte nicht was sie gerade sagte – sie war sich aber sehr wohl bewusst, dass sie nicht bei vollem Verstand war.  Als sie das Krankenzimmer wieder betraten war da zu ihrem Überraschen Eren. Er war über sie gebeugt und schien mit ihr zu reden. „Stiles... was?“ Joy hatte wie aus Reflex Minho's Hand genommen als sie näher ans Bett herangingen.
„Stiles glaub Mikasa hätte sich bewegt!“, nahm Zac ihm das Antworten ab und kassierte davon von allen einen finsteren Blick. „Sie hat sich bewegt?“, stellte Joy die Frage an Stiles, der mit den Kopf nickte. Stiles würde sich so etwas nicht ausdenken und da Eren hier war musste an der Sache etwas dran sein.
Ihr Griff wurde stärker und das spürte auch Minho. „Ist das den möglich? Vielleicht hat das Zeug, dass du ihr gegeben hast, doch geholfen. Aber es wirkt halt nur langsam!“ Joy fing jetzt auch an sich wieder Hoffnungen zu machen, auch wenn sie nicht wusste ob es sich lohnte.

Lucas hätte nicht damit gerechnet, dass Yuna so wütend wurde. Er hatte es doch nur gut gemeint – doch das war wohl ein Griff ins Klo. „Ich bin okay!“, sagte er ganz cool und schlug die Beine übereinander. Lange hatte er sich nicht gemütlich gemacht, da Yuna ihren Zorn an ihm rausließ.
Er lachte und fuhr sich durch die Haare. „Klar, sind wir Freunde. Freunde, die sich halt noch etwas kennen lernen müssen!“ Yuna schien das nicht so lustig zu finden und donnerte noch her heraus. Lucas versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass es ihn ein bisschen störte, dass Yuna ihn so oberflächlich einstufte. Doch daran war er wohl selbst schuld.
„Du solltest netter zu mir sein, wenn du hier raus willst!“ Lucas rückte mit seinem Hocker wieder zurück. Sein Ton hatte sich auch etwas geändert. Verdammt, es war so kalt hier unten.
„Hey Knirps! Du sollst hier unten kein Smalltalk führen!“ Sein Offizier stand plötzlich auf der Treppe und gab ihm die Anweisungen aufzustehen. „Tsss... diese Rekruten sind so nutzlos!“
Lucas zog die Achseln nach oben und sobald der Typ weg war setzte er sich wieder. Auf Yuna's Fragen ob er nicht Ärger bekommen würde, wenn er zurück käme schüttelte er nur mit dem Kopf.
„Das ist mir egal. Ich verlasse diesen Sauhaufen bald wieder und trete wieder dem Aufklärungstrupp bei und werde mit ihnen zusammen Maria zurück erobern. Mikasa wollte ja nur die Elite mitnehmen. Da wurde ich einfach zur Militärspolizei gesteckt. Ich hasse es hier aber meine Eltern..!“ Er stoppte kurz und sah etwas traurig zu Boden. Diese Phase hielt aber nicht lange an.
„Ich werde da raus gehen und wieder einen Dienst für die Menschheit leisten und die Titanen werden mein hübsches Gesicht auch wieder nicht zu fressen bekommen!“



Zuletzt von Lucas Salvatore am So Aug 26, 2018 9:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Es war leichter gesagt als getan wieder zurück zu kommen. Da war sie nun. Sie saß auf einer Wiese und hatte absolut keine Ahnung wie sie wieder zurück zu ihrem Körper kommen sollte der wohl noch an der gleichen Stelle auf dem Tisch lag wie davor.
„Nein.. nein, nein nein !“ Murmelte sie immer wieder und schlug sich selbst gegen den Kopf. Plötzlich spürte sie warme weiche Hände auf ihren die sie fest hielte. Als sie aufsah, sah sie Eren Mutter. Sie lächelte sie warm an. “Es ist jetzt Zeit meine liebe ! Wir gehen zusammen“
Nein... sie durfte noch nicht gehen. Das durfte noch nicht das Ende sein !
„Ich kann nicht !“ Hinter Eren´s Mutter tauchte dieses helle Licht auf. Nein, sie wollte nicht in dieses Licht gehen. „Nein !“ Meinte sie laut und drehte sich um. Sie rannte, sie rannte so schnell sie konnte und dann? Stand sie plötzlich wieder vor seiner Mutter. War das wirklich das Ende?
„Kämpfe!“ plötzlich hörte sie in ihren Kopf auf einmal die Stimme von Eren.
„Kämpfe!“ Und nun stand sie wieder in dieser Hütte, hatte das Messer in der Hand und sah zu wie der letzte Kerl Eren würgte.
„Kämpfe!“ Sagte er wieder und Mikasa hielt das Messer fest in ihrer Hand. Sie rannte auf ihn zu und stach ihn von hinten in den Rücken.

Zac konnte nicht verstehen warum Stiles das tat. Er machte allen Anwesenden hier nur Hoffnung und das war scheiße ! So würde der Schmerz nur noch mehr werden wenn sie merken würden, das sie wirklich tot war !
„hör endlich auf damit!“ Rief er deswegen sauer und drückte Stiles gegen die Wand. „Merkst du nicht das du ihnen nur Hoffnung machst ?! Hoffnung ist das aller schlimmste ! Du machst das hier nur Schlimmer !“
Er drehte sich um und sah zu Eren, der ihn einfach ignorierte und Mikasa immer noch irgendwas ins Ohr flüsterte. Er konnte nicht hören was, aber es machte keinen Sinn.
Er ließ Stiles los und wollte gerade auf Eren zu gehen um ihn von ihr weg zu reißen und dann geschah das unmögliche.
Plötzlich schlug Mikasa ihre Augen auf, fuhr nach oben, atmete tief ein und starrte Eren an.
„Eren!“ ihr Gesicht war immer noch Kreidebleich doch ihre Augen waren weit aufgerissen und alle im Raum sahen sie erschrocken an. Dann schloss sie die Augen wieder und kippte zurück.
„Das... kann nicht sein!“ Meinte Zac total geschockt und sah sie an, rannte dann aber auf sie zu und stoß Eren bei Seite.
„Das ist unmöglich ! Sie hat einen Puls ! Aber sie war tot sie war... sie war über 4 Stunden tot !“ Das alles wollte einfach nicht in sein Kopf gehen. Sie hatte immer noch hohes Fieber.
„Ein kalter Lappen ! Gebt mir einen kalten Lappen ! Na los wir müssen ihr Fieber sinken ! Das ist einfach unglaublich!“ Meinte er immer noch total verwirrt und strich ihr über die heiße Stirn. Er sah sie bewundernd an und lächelte dann schwach.
„Sie ist.. einfach unglaublich...“ Noch nie hatte er so eine starke Frau gesehen und in diesen Moment war ihm klar, dass er sie kennen lernen wollte !


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Stiles hätte zu gerne gehört was Eren ihr sagte. Zac hinderte ihn aber daran, da er ihn gewaltsam gegen die Wand drückte. Minho war gleich zur Stelle und befreite ihn. „Ich hab mir das nicht nur eingebildet!“, brüllte er zurück und riss seine Hände von seinem Kragen. „Sie hat...!“
Es geschah das Unmöglich. Eren war immer noch über Mikasa gebeugt als diese plötzlich die Augen aufmachte. Fassungslos standen sie um das Bett. Ihr Augen schlossen sich zwar gleich wieder, doch sie atmete. Joy eilte zu ihr um ihren Puls zu fühlen. Er war schwach – aber vorhanden. Zac forderte sofort an das Fieber zu senken.Stiles hätte ihn gerne mit diesem nassen Lappen verprügelt. Gerade eben hatte er ihn noch als verrückt dargestellt.
Eren nahm den Lappen und legte ihn ihr auf die Stirn. „Mikasa! Mach die Augen auf!“, forderte er sie auf. „Bitte öffne deine Augen!“. Joy stand neben Eren und versuchte sie wach zu bekommen. Ihr Atmen war ebenfalls schwach.
„Wie kann das sein?“, fragte Stiles sarkastisch und sah zu Zac. Aber dieser wusste selbst nicht wie er das alles erklären sollte.
„Stiles. Komm her!“ Eren schlug plötzlich einen anderen Ton ein: einen Fürsorglichen. „Sie muss wissen, dass wir …!“ er ging einen Schritt zurück. „Dass ihr alle für sie da seit!“
Stiles sah ihn nur an und ging auf ihn zu.
„Wage es jetzt nicht wieder abzuhauen! Okay... Nein!“ Schnell ging er wieder einen Schritt zurück, da Eren ihn wieder mit seinen bösen Augen ansah. „Nein! Okay! Vielleicht frisst du mich irgendwann.... aber du wirst jetzt nicht einfach abhauen. Es war dein Namen, den sie als erstes gesagt hast. Glaubst du, dass sie das einfach so getan hat. Dann bist du echt dümmer....!“ Stiles stammelte vor sich. Wenn Eren ihn so an funkelte wurde ihm ganz anders. Eren stellte sich auf die andere Seite vom Bett, neben Minho.

Zac fing an sie noch einmal zu untersuchen. „Ihr Herzschlag ist immer noch schwach, aber regelmäßig. Ihre Körpertemperatur ist in der kurzen Zeit ungewöhnlich hoch gestiegen. Uns wird nichts anderes übrig bleiben als zu warten bis sie wieder aufwacht!“ Er machte sich noch einige Notizen und ging dann in sein Büro.
„Was hast du zu ihr gesagt?“, fragte Joy, die sich gegen Stiles gelehnt hatte. Die letzten Stunden hatte ihr alle ihre Kräfte getraubt. Eren sah nicht hoch. „Etwas, dass ich schon früher hätte sagen sollen! Sie soll kämpfen. Wenn man gewinnt, lebt man. Wenn man verliert, stirbt man. Du kannst nicht gewinnen, wenn du nicht kämpfst!“
Minho stand auf und wechselte den kalten Lappen. „Ich wusste gar nicht, dass du so tiefsinnig bist!“, warf Stiles ihm an den Kopf.
„Ich danke dir!“, sagte Joy und setzte legte sich neben Mikasa aufs Bett. Es bat reichlich Platz für sie beide. „Jetzt muss sie nur noch aufwachen!“ Joy schluchzte leise und legte ihren Kopf auf ihre Schulter. Sie weinte leise. Der Anblick, dass Mikasa wieder atmete, machte sie so glücklich, dass es jetzt Freudentränen waren. Es vergingen Stunden, in denen sie nicht aufwache und auch Yuna sich nicht blicken ließ.

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