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Gefallene Mauer

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1 Gefallene Mauer am Fr Jul 20, 2018 7:43 pm

Eren freute sich über die netten Worten von Mikasa. Nie im Leben hätte er gedacht dass ihn sein Abschied am Ende doch so nahe gehen würde. Er dachte, er verabschiede sich kurz und verschwindet dann still und leise. So wäre es ihm am einfachsten und liebsten gewesen. Doch noch einmal Mikasas Lächeln gesehen zu haben gab ihm etwas Kraft das alles durch zustehen. Der Weg bis nach Maria dauerte für ihn länger als die anderen Male. Sie machten immer wieder Pause und ließen sich vom Regen abhalten. Wenn es doch mal Vorwärts ging dachte Eren viel an Malia und Mikasa. Er hielt es immer noch für falsch an beide gleichzeitig sein Herz zu hängen.
Doch nachdem was er zu Malia gesagt hatte, und auch sie zu ihm gesagt hatte, gab Eren aber nur wenig Hoffnung auf einen Neuanfang. Malia hatte gesagt, dass sie ihn immer lieben würde – fürimmer war eine so lange Zeit. Und Eren hoffte, dass es jetzt schon vorbei wäre.

Etwa 2 Tage später kamen sie an der Mauer Rose an, wo ein weiterer Trupp auf sie wartete. Die Truppe war durchnässt vom Regen und so beschlossen sie erst einmal eine längere Rast einzulegen, da auch Erwin noch einige Dinge mit den anderen Kommandanten zu besprechen hatte.
Gerade als Eren vom Pferd stieg kamen ihm eine kleine Gruppe von Leuten entgegen, die ihn freudig begrüßten.
„Elena?“ Eren umarmte seine alte Freundin, als diese sich ihm um den Hals schmiss. „Was machst du den hier? Ich dacht..“
„Ich wäre in Maria. Nein ich bin jetzt eine Ausbilderin!“ Hinter Elena standen noch viele weitere bekannte Gesichter. Unter ihnen auch Seth und Kara. Jetzt erst zeichnete sich ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht ab und er umarmte seinen Freund. Dass er ihm verziehen hatte und weiterhin sein bester Freund war bedeutete ihm viel.
Schnell hatten sie sich von der Masse getrennt und Seth hatte ihn in seine Unterkunft gebracht.
Seth hatte gleich erkannte, dass es Eren nicht all zu gut ging. Wahrscheinlich lag es an seinen Augenringen, da er seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen hatte. Die Nachricht, dass Eren sich in Sina in einen Titanen verwandelt hatte schien nicht nach Rose vorgedrungen zu sein. Bis tief in die Nacht redeten sie bis Seth ihn schließlich unter die Dusche und dann ins Bett schickte.

Am nächsten Morgen ging es ziemlich früh raus. Doch Eren schien ausgeschlafen zu sein. Die paar Stunden, die er geschlafen hatte, war als wäre er im Koma gewesen.
Erholt, gewaschen und vor allem trocken. Verwundert stellte er fest, dass Seth ebenso mit einem Pferd am Tor stand. „Was... was machst du den hier!“ Seth grinste nur und meinte, dass er ihn begleiten würde.
„Nein! Das ist zu gefährlich... hinter dieser Mauer fängt doch bereits die Außenwelt an.!“ Seth ließ sich aber nicht umstimmen. Bereits nach der ersten halben Stunde trafen sie auf eine Horde Titanen, die sie nur mit Verlusten überstehen konnten. Seth, Eren und auch die vordere Front waren bereits weiter vorne und konnten den Titanen entkommen.


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eren jaeger × 25 × lost solider



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